Informationen für Eltern und pädagogische Fachkräfte zum Ukraine-Konflikt

Das Bayerische Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales informiert:

Kindliche Ängste und Sorgen ernst nehmen und altersgerecht begegnen

Die schrecklichen Entwicklungen in der Ukraine bestürzen und verunsichern nicht nur die Erwachsenen. Auch Kinder sind davon betroffen und werden, wenn auch unbeabsichtigt, mit diesen Informationen und Bildern konfrontiert, etwa über Gespräche von Erwachsenen im Umfeld, Nachrichten oder Social-Media-Kanäle. Vor allem für Kinder ist es sehr schwierig, diese Informationen zu verarbeiten.

Kinder bringen Bilder nicht so schnell aus dem Kopf, wissen sich gerade bei solchen Ereignissen nicht alleine zu behelfen und stellen Fragen. Als pädagogische Fachkräfte haben Sie das Know-how und die Fachkompetenz, besondere Herausforderungen im pädagogischen Alltag zu meistern, kindgerecht und feinfühlig Kinder zu fördern und sie zu unterstützen. Aufgrund der besonderen aktuellen Lage möchten wir Ihnen vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine zu Ihrer Unterstützung eine Sammlung von Informationsquellen und Orientierungshilfen zum altersgerechten Umgang und der Auseinandersetzung mit Ängsten und Sorgen von Kindern zur Verfügung stellen. Zugleich bitten wir Sie darum, diese Informationen auch an die Elternschaft weiterzugeben.

Besonders wichtig ist dabei, dass Sie als Erwachsene ruhig und gefasst bleiben, wenn Sie Ihren Kindern bzw. den Kindern ihrer Einrichtung von den dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der Welt erzählen. Denn elterliche Angst verstärkt die kindliche Verunsicherung.

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